Opel Combo-e Life: 6 Fragen beantwortet

Mathias Keiber

12 Feb. 2021

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Opel elektrifiziert seinen Hochdachkombi. Wir haben die wichtigsten Fakten.

(Alle Abbildungen: Opel)


Welche Gene hat der Combo-e Life?


Die fünfte Generation des Opel Combo basiert auf der EMP2-Plattform des PSA-Konzerns und ist in weiten Teilen baugleich mit der dritten Generation des Citroën Berlingo, dem Peugeot Rifter und dem Toyota Proace City. Er ist mit zwei Radständen erhältlich – als Kurz- oder XL-Version für jeweils fünf oder optional sieben Personen. Erstmals gibt es ihn nun in einer batterie-elektrischen Version.


Wie ist der Combo-e Life motorisiert?


Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmetern ist man mit dem Combo-e Life inner- und auch außerorts ganz gut aufgehoben. Je nach Variante beschleunigt er in 11,2 Sekunden von null auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch geregelte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ein Fahrspaßgarant ist er damit nicht, aber das muss ein Hochdachkombi auch gar nicht sein.

Wie weit kommt der Stromer mit einer Batteriefüllung?


Je nach Fahrprofil, Außentemperatur und Nutzung schafft der Combo-e Life mit seiner 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie bis zu 280 Kilometer Reichweite gemäß WLTP. Ist der Akku leer, lässt er sich an einer öffentlichen Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom in rund 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufladen. Je nach Markt ist der Elektro-Pkw serienmäßig mit einem einphasigen 7,4 kW- oder einem dreiphasigen 11 kW-On-Board-Charger ausgestattet. Die aus 216 Zellen in 18 Modulen bestehende Batterie ist unter dem Fahrzeugboden untergebracht, so dass sie den Schwerpunkt des Fahrzeugs senkt, was den Fahreigenschaften zugutekommt – zum Beispiel bei Seitenwind.

Wie sieht’s in Sachen Assistenzsysteme aus?


Das Angebot reicht von Berg-Abfahr- und Spurhalte-Assistent über Müdigkeits- und Verkehrsschilderkennung bis zum Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung. Mit einem erweiterten Blick nach hinten und zu den Seiten erleichtert die 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera das Einparken. Und für Traktion sowie stabiles Fahrverhalten auf Schnee, Matsch oder Sand soll das ebenfalls verfügbare adaptive Traktionssystem „IntelliGrip“ sorgen.


Wie viel passt rein? Und kann er auch was schleppen?


Ja, kann er. Und zwar für einen Stromer recht beachtliche 750 Kilogramm maximale Anhängelast, optional auch mit Anhängerstabilitätskontrolle. Zur Beladung: Es gibt den Combo-e Life als 4,40 Meter lange Kurzvariante und als 4,75 Meter lange XL-Variante, jeweils mit fünf oder mit sieben Sitzplätzen. Die auf fünf Personen ausgelegte Kurzversion bietet ein Ladevolumen von mindestens 597 Litern, die Variante mit langem Radstand mindestens 850 Liter. Mit umgelegten Rücksitzen wächst das Volumen der Standardversion um mehr als das Dreifache auf bis zu 2.126 Liter, bei der Langversion auf 2.693 Liter. Und falls das noch nicht genug ist, die Beifahrersitzlehne lässt sich optional horizontal umklappen. Kunden können zwischen der im Verhältnis 60:40 teilbaren Standardbank oder alternativ drei Einzelsitzplätzen mit jeweils umklappbaren Rückenlehnen wählen. In beiden Fahrzeuggrößen ermöglichen Isofix-Halterungen an jedem Platz, dass sich drei Kindersitze nebeneinander anbringen lassen.

Ab wann ist der vollelektrische Hochdachkombi erhältlich?


Ab Herbst soll der Combo-e auf die Händler-Höfen fahren. Wird das Auto mit Panoramadach geordert, verfügt es über eine mittig verlaufende Dachgalerie mit serienmäßiger LED-Beleuchtung sowie über eine 36 Liter fassende Box, die vom Dach hängend oberhalb der Gepäckraumabdeckung zusätzlichen Stauraum schafft, ohne die Sicht nach hinten zu beeinträchtigen. Praktisch!



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Mathias Keiber

12 Feb. 2021