Piaggio präsentiert neue Beverly

Lukas Schmidt

06 Jan. 2021

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20 Jahre nach der ersten Beverly legt Piaggio den Roller als Crossover neu auf. Nicht nur beim Design haben die Italiener ordentlich Hand angelegt, auch unter dem Sitz arbeiten neue Motoren und neue Technik.

Ein Roller der Geschichte geschrieben hat: Die Piaggio Beverly ist seit ihrer Premiere 2001 zu einem der erfolgreichsten Modelle des italienischen Herstellers avanciert. Die Neuauflage 2021 soll die Eleganz und den Charme des Vorgängers behalten und dabei mehr Performance und Dynamik bieten.


Piaggio spendiert der Beverly 2021 einen neuen Look und neue Motoren (Alle Bilder: Piaggio)


Das neue Chassis erinnert eher an ein Motorrad als an einen klassischen Street-Scooter und lässt die Beverly im sportlichen Crossover-Design erstrahlen. Die Front wurde neu gestaltet, die Seitenlinien sind mehr so sanft wie beim Vorgänger sondern straffer und sorgen für einen muskulösen Look. Das Heck ist jetzt schmaler und deutlich nach oben gezogen.


Das zentrale Vorderlicht, das neue Hecklicht und die Blinker sind als LED ausgeführt. Sie sollen der Beverly eine einzigartige Optik verleihen und vom Rest der Roller-Brigaden auf europäischen Straßen abheben. Das Nummernschild ist mittels einer neuen Konstruktion hinter dem Heckreifen angebracht und soll so den cleanen Look der Beverly nicht stören.

Mit der neuen Generation feiern zwei neue Euro-5-Motoren ihr Debüt. Die 4-Takter-Einzylinder kommen aus der Piaggio-eigenen Entwicklungsabteilung sind als 300 und 400 ccm-Versionen erhältlich und gehören zur hpe-Familie (High Performance Engine) des Herstellers. Der 300 hpe leistet 23 Prozent mehr Leistung als ähnlich große Konkurrenzprodukte und kommt auf 19 kW (25,8 PS), der 400 hpe ersetzt den 350er des Vorgängers und leistet 26 kW (35,4 PS).


Auf der Technikseite punktet die neue Piaggio Beverly mit Keyless Go, digitalem 5,5-Zoll-LCD-Kontrollpanel und Connectivity-System Piaggio Mia das eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone ermöglicht.


Neben den zwei Motoren sind auch zwei Fahrwerksvarianten erhältlich. Die klassische Piaggio Beverly ist eher elegant und gediegen und kommt in den Farben Bianco Luna, Blu Oxigen und Grigio Cloud daher, die mit Metall-Finish und braunem Ledersitz kombiniert werden. Die sportliche Piaggio Beverly S setzt auf mattes Graphit-Grau, das mit Argento Cometa und Nero Tempesta harmoniert oder im Kontrast zum glänzenden Arancio Sunset steht. Die Sitze der S-Version sind schwar

Ab März soll die Beverly in den Handel kommen. Die Preise starten laut Piaggio bei 5.990 Euro, für die 400er-Version werden 500 Euro mehr fällig.

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Lukas Schmidt

06 Jan. 2021