Polestar 2: Aller guten Dinge sind drei

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Die Modellreihe des Polestar 2 wird um eine Variante erweitert. Ab September können Kunden zwischen drei Antriebsausführungen wählen.

(Fotos: Polestar)


Laut Polestar-Cheflenker Thomas Ingenlath startet Polestar jetzt durch. Ist das Auto so gut wie das Selbstbewusstsein von Ingenlath, wird der Polestar 2 ein Bestseller. Damit die Kunden dem Volvo-Ableger die Tür einrennen, werden jetzt drei Motorenvarianten angeboten.


Da wäre also die Variante mit dem Long Range Dual Motor und einer 78-kWh-Batterie, die 408 PS leistet. Laut Hersteller hat sie einer Reichweite von 450 bis 480 Kilometer und 660 Nm. Dann gibt es die Ausführung mit dem „Long Range Single Motor“, ebenfalls ausgestattet mit 78-kWh-Akku, einer Leistung von 231 PS und einer Reichweite von 515 bis 540 Kilometer bei 330 Nm. Der dritte im Bunde ist der Standard Range Single Motor mit 64 kWh und 224 PS, der es bei 330 Nm auf 420 bis 440 Kilometer mit einer Ladung bringt. Will man die längere Reichweite, muss man beim Preis 3.000 Euro mehr hinzurechnen.


Das auf Android Automotive OS basierende Infotainmentsystem mit seinem 11-Zoll-Mitteldisplay und dem 12,3-Zoll-Fahrerdisplay ist im Basispreis genauso eingeschlossen wie der Polestar Digital Key, der selbstverständlich per App auf- und zu- oder aufschließen kann.

Neben drei Motorvarianten gibt es auch drei Ausstattungspakete, wie das Performance-Paket das allerdings nur für die Launch-Variante (Long Range Dual Motor) bestellbar ist. Enthalten sind einstellbare Öhlins-Dämpfer, Brembo-Bremsen, geschmiedete 20-Zoll-Leichtmetallräder und die charakteristischen Elemente innen und außen in ”schwedisch gold“.


Alle anderen Polestar-2-Varianten können mit den Ausstattungspaketen Plus oder Pilot aufgewertet werden. Im Plus-Paket sind unter anderem ein Panorama-Glasdach, ein Premium-Audiosystem von Harman Kardon mit 13 Lautsprechern, die vegan-gerechten WeaveTech-Sitze, Black-Ash-Dekopaneele, vollelektrisch beheizte Frontsitze mit Memory-Funktion inkludiert.


Für die Sicherheit von Fahrer*innen sorgen acht Airbags und einiges an Assistenzsystemen wie eine Fußgängerkennung. Das Pilot Paket enthält erweiterte Sicherheits- und Fahrerassistenzfunktionen wie die Pixel LED-Scheinwerfer mit LED-Nebelscheinwerfern, das „Driver Assistence-System“ mit „Adaptive Cruise Control“ (adaptive Geschwindigkeitsregelung) und der „Pilot Assist“-Funktion. Die hält das Fahrzeug in der Spur und auf Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Dazu kommt noch eine 360-Grad-Kamera, Rundum-Parksensoren und Funktionen zur Unterstützung der Fahreraufmerksamkeit wie dem Toten-Winkel-Warnsystem und „Cross Traffic“-Assistent mit Bremsunterstützung und das Kollisionsvermeidungssystem „Rear Collision Warning“.

Wem das zu viel oder zu wenig ist, kann tiefer in den Optionsbaukasten greifen und auf Wunsch eine Nappaleder-Ausstattung (Voraussetzung ist das Plus Paket), Metallic-Lackierung, 20-Zoll-Leichtmetallräder und eine halbelektrische, einklappbare Anhängerkupplung erwerben. Das Premiumfahrzeug ist natürlich nicht billig und startet ab rund 40.000 Euro. Sattelt man drauf, können es schnell 60.000 Euro werden.

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