Post verkauft StreetScooter-Produktion

Ralf Kund

05 Jan. 2022

Die Produktionsrechte am E-Transporter StreetScooter gehen an ein internationales Firmenkonsortium

Wie die Deutsche Post DHL Group heute vermeldet, wurden die Produktionsrechte am Elektrotransporter StreetScooter an das internationale Firmenkonsortium ODIN Automotive S.à.r.l. (Luxembourg) verkauft. ODIN soll die Produktion der StreetScooter fortführen, die im Post-Konzern verbleibende StreetScooter GmbH soll als Zulieferer für die insgesamt geplanten 21.500 E-Transporter fungieren und sich mit ihren rund 300 Beschäftigten auf die Wartung- und Pflege der 17.000 Fahrzeuge umfassenden Bestandsflotte konzentrieren.


Eingestiegen ist die Post seinerzeit in die Produktion ihrer eigenen E-Mobile, weil sie sich durch das Fehlen entsprechender Angebote der großen Autobauer dazu gezwungen sah. Das Projekt startete als gelungener PR-Coup, doch konnte langfristig nicht überzeugen.


Der Kauf des von Aachener Professoren gegründeten Startups 2014 trug zwar wesentlich zur Senkung der CO2-Bilanz der DHL Group bei, doch blieben Verkaufserfolge der StreetScooter an externe Unternehmen aus. Einzig ein japanischer Logistiker kaufte 500 Exemplare des mit acht oder 13 Kubikmetern Laderaum erhältlichen E-Mobils mit der internen Bezeichnung D17 und D20. Deswegen plante die Post seit einiger Zeit, die Fahrzeugbranche zu verkaufen.


Der neue Eigentümer ODIN sieht die Übernahme als „großen Meilenstein“ und will globaler Markführer bei Herstellung und Vertrieb leichter elektrischer Nutzfahrzeuge werden.


Foto: Deutsche Post DHL Group

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Ralf Kund

05 Jan. 2022