Projekt Titan: Apple und Kia geben sich das Ja-Wort

Mathias Keiber

08 Feb. 2021

Für das iCar von Apple kommt es zu einer kalifornisch-koreanischen Kooperation.

(Foto: Hyundai)


Vier Wochen nachdem der iPhone-Konzern mächtig sauer auf Hyundai gewesen war, weil sich die Koreaner wegen der angedachten Zusammenarbeit innerhalb weniger Stunden mehrfach verplappert hatten, ist die Katze nun aus dem Sack: Schon am 17. Februar wollen Apple und die Hyundai-Tochter Kia Berichten zufolge einen Kooperationsvertrag unterschreiben.


Demnach soll Kia auf seiner E-Architektur in einem Werk in West Point im US-Bundesstaat Georgia frühestens ab 2024 rund 100.000 Autos für Apple jährlich bauen. Laut der koreanischen Zeitung „Dong-a Ilbo“ will Apple 3,6 Milliarden Dollar in Kia investieren.


Wie das „Handelsblatt“ berichtet, habe Apple im letzten Jahr auch mit den deutschen Autokonzernen BMW, Daimler und Volkswagen über eine mögliche Kooperation gesprochen. Doch habe man in München, Stuttgart und Wolfsburg abgewunken. Grund dafür sei die in der Branche grassierende Sorge gewesen, für einen der großen Tech-Konzerne zum Hardware-Lieferanten zu werden.


Derweil führe Apple nach wie vor mit anderen Autoherstellern Gespräche über die Umsetzung des Projekts Titan, darunter die Branchen-Giganten General Motors unter Stellantis. Heißt konkret: Die Kalifornier wollen nicht nur einen Partner in der Autoindustrie. Offenbar hat man in der Tat titanisches vor.

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Mathias Keiber

08 Feb. 2021