Skoda Kodiaq Facelift: 5 Fragen beantwortet

Mathias Keiber

15 Apr. 2021

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Rund vier Jahre nach dem Start seiner SUV-Offensive wertet Skoda den Kodiaq auf. Das Facelift wird ab Juli 2021 erhältlich sein. Wir beantworten 5 Fragen.

(Fotos: Skoda)



Wie macht sich das Facelift äußerlich bemerkbar?

Neu gestaltet hat Skoda die Frontpartie mit einer erhöhten Motorhaube und aufrechter stehendem Grill. Dazu sollen in Aluminiumoptik ausgeführte Einsätze an Front- und Heckschürze bei den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style für mehr Offroad-Anleihen sorgen. Zum ersten Mal sind für das größte SUV der tschechischen Marke Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer verfügbar. Ab der Ausstattungslinie Ambition sind sie optional verfügbar, bei den Modellen L&K und RS sind sie serienmäßig an Bord. Die Scheinwerfer ermöglichen es, immer mit Fernlicht zu fahren, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Eine Kamera an der Frontscheibe erkennt Fahrzeuge sowie reflektierende Personen und Objekte, die von der intelligenten Lichttechnologie automatisch ausgeblendet werden. Indes unterstreichen Neue Leichtmetallräder bis 20 Zoll den Auftritt. Für einen reduzierten Luftwiderstand sorgen Aero-Räder, neu gestaltete Stoßfänger vorne und hinten sowie der neue, hochglänzend schwarze Heckspoiler und seitliche Finlets neben der

Heckscheibe.


Was gibt’s innen Neues?

Im Interieur macht sich die Modellpflege mit neuen Dekorleisten, zusätzlichen Kontrastnähten und erweiterten Funktionen der LED-Ambiente-Beleuchtung bemerkbar. Erstmals sind für den Kodiaq vielfach elektrisch einstellbare ergonomische Sitze mit einem Bezug aus perforiertem Leder, Belüftung und Massagefunktion erhältlich. Die optionalen Eco-Sitze für die Ausstattungslinien Ambition und Style verfügen über Sitzbezüge aus tierfreien, recycelten Materialien. Aufhorchen lässt das optionale Soundsystem des hessischen High-End-Herstellers Canton. Es bietet neben dem Zentrallautsprecher in der Instrumententafel und dem Subwoofer im Kofferraum jetzt weitere zehn statt zuvor acht Lautsprecher.


Was geht in Sachen Infotainment und Vernetzung?

Die Infotainmentsysteme sind durch eine eSIM immer online und bieten umfangreiche Funktionen, die digitale Sprachassistentin Laura soll sogar fließend gesprochene Sätze verstehen. Neben dem serienmäßigen digitalen Radioempfang DAB ist optional auch Webradio verfügbar. Smartphones lassen sich über die drahtlose „SmartLink“-Technologie sowie Android Auto, Apple CarPlay und MirrorLink einbinden. Jeweils einen 8 Zoll großen Touchscreen bieten das Infotainmentsystem Bolero und das Navigationssystem Amundsen, die Bildschirmdiagonale des Top-Navigationssystems Columbus misst 9,2 Zoll. Karten- und Software-Updates werden „over the air“ aufgespielt. Als Option ist die Phonebox erhältlich, eine induktive Ladefunktion für Handys. Mobilgeräte lassen sich auch über USB-C-Anschlüsse verbinden und laden, auf Wunsch ist zudem ein USB-C-Anschluss am Innenspiegel erhältlich. Gegen Aufpreis ist ein Virtual Cockpit mit 10,25-Zoll-Display und vier verschiedenen Grundansichten zu haben, in der RS-Variante ist es serienmäßig an Bord. In dieser Variante sowie in der Sportline-Version steht zudem eine Sport-Ansicht zur Auswahl. Die Palette der Assistenzsysteme umfasst jetzt auch den erweiterten Insassenschutz, der durch zusätzliche Radarsensoren am Heck auch reagiert, wenn nachfolgende Fahrzeuge auffahren könnten.


Was gibt’s Neues im Motorraum?

Das sportliche RS-Topmodell erhält neben optischem Feinschliff einen neuen Motor. Der 2-Liter-Benziner stammt aus der EVO-Generation des VW-Konzerns und entwickelt eine Leistung von 245 PS. Er ist damit 5 PS stärker als der zuvor eingesetzte Biturbo-Diesel und auch mehr als 60 Kilogramm leichter. Ebenfalls leichter als bisher, genau genommen 5,2 Kilogramm, ist das 7-Gang-DSG. Auch die beiden anderen Benzinmotoren, der 1,5 TSI mit 150 PS und der 2,0 TSI mit 190 PS, sowie die 2-Liter-Diesel mit 150 PS respektive 200 PS gehören zur neuen EVO-Motorengeneration aus dem VW-Konzern.


Was ist weiterhin klasse?


Das beträchtliche Raumangebot. Mit der optionalen ausklappbaren dritten Sitzreihe bietet der Kodiaq Platz für bis zu sieben Passagiere oder verstaut bei umgeklappten Rücksitzen bis zu 2.065 Liter Gepäck.


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Mathias Keiber

15 Apr. 2021