Bugatti wird Kroatisch

Attila Langhammer

06 Juli. 2021

1/4
Die zum VW-Konzern gehörende Sportwagenmarke Bugatti fusioniert unter Porsches Aufsicht mit dem kroatischen Elektroautobauer Rimac

(Fotos: Porsche)


Wenn die Kartellbehörden keinen Strich durch die Rechnung machen, heißt Bugatti zum Jahresende Bugatti-Rimac und firmiert dann in Zagreb. Nach den Plänen von Porsche-CEO Oliver Blume sollen 55 Prozent der Anteile des Joint Ventures Bugatti-Rimac in den Händen von Rimac bleiben, 45 Prozent der Anteile will Porsche halten. Das Unternehmen Bugatti wird direkt vom Volkswagenkonzern in das Gemeinschaftsunternehmen eingebracht.

Das neue Unternehmen heißt Bugatti-Rimac, aber nach Anteilen liegt Rimac mit 55% vorn


Innerhalb des neuen Unternehmens bestehen die beiden Automarken nebeneinander. Bugatti wird als Bugatti Automobiles S.A.S. weiterhin den Bugatti Chiron im französischen Molsheim fertigen, bei Rimac läuft der rein elektrische Nevera vom Band. Zukünftig entstehende Bugatti-Modelle sollen dann sowohl von der französischen Manufaktur-Expertise als auch dem Spezialwissen des E-Technologieunternehmes Rimac profitieren. Rimac soll vor allem von dem bestehenden Vertriebsnetzwerk profitieren.

Bugatti Chiron und Rimac Nevera auf der Teststrecke


Porsche wird strategischer Gesellschafter des neuen Unternehmens, Oliver Blume und Lutz Meschke (stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG) werden Aufsichtsratsmitglieder des neuen Unternehmens, CEO wird Mate Rimac (Gründer und CEO von Rimac). An den Standorten in Zagreb und Molsheim werden zu Beginn rund 430 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Erst im März diesen Jahres hat die Porsche AG ihre Anteile an Rimac Automobili auf 24 Prozent erhöht.

360°

Details

Gebraucht

Videos

News

Du weißt nicht, welches Auto zu Deinem Lebensstil passt? Frag YesAuto! Unser Kaufberater zeigt Dir alle Informationen, die Du brauchst um die richtige Entscheidung zu treffen.

Attila Langhammer

06 Juli. 2021