Studie: E-Autos schon bald sehr viel günstiger

Arne Roller

12 Mai. 2021

Unabhängig vom Umweltbonus sind E-Autos in der Herstellung aktuell noch wesentlich teurer als Verbrenner. Das könnte sich laut einer Studie aber schneller ändern als gedacht.

Batterieelektrische Fahrzeuge aller Segmente könnten schon 2027 weniger kosten als Verbrenner. Das besagt eine von BloombergNEF ausgeführte und von der gemeinnützigen Organisation Transport & Environment (T & E) in Auftrag gegebenen Studie. Demnach werden die Kosten für neue Batterien zwischen 2020 und 2030 um 58% sinken. Auch dedizierte Produktionslinien für E-Autos tragen demnach künftig zur kostengünstigeren Produktion bei.



E-Autos: Massives Sparpotenzial bei Batterien


Laut der BNEF-Studie liegen die aktuellen Kosten für ein mittelgroßes E-Auto durchschnittlich bei 33.300 Euro netto. Für ein gleichwertiges, konventionelles Fahrzeug werden 18.600 Euro fällig. Bis zum Jahr 2026 liegen die Kosten für beide voraussichtlich bei rund 19.000 Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 2,2% für Verbrenner bei einem gleichzeitig massiven Rückgang von 48% für batterieelektrische Fahrzeuge. Bis 2030 soll der Preis für ein Elektroauto (16.300 Euro) den für ein Verbrenner-Äquivalent (19.900 Euro) unterbieten.



UBS: Kosten in 2024 gleichauf


Die Schweizer Investmentbank UBS geht sogar noch viel weiter: Recherchen des Instituts ergaben, dass die zusätzlichen Kosten für die Herstellung von Elektroautos im Vergleich zu ihren mit fossilen Brennstoffen betriebenen Äquivalenten schon in 2022 auf nur 1.900 USD (1.465 Euro) pro Auto sinken. Bis 2024 könnten die Kostenunterschiede vollends verschwunden sein. Zu diesem Ergebnis kam UBS nach einer Analyse der Batterien der sieben größten Hersteller.

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Arne Roller

12 Mai. 2021