Suzuki S-Cross-Weltpremiere: Start mit Mild-Hybrid

Arne Roller

25 Nov. 2021

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Suzuki hat den neuen S-Cross vorgestellt – mit frischem Design, Mild-Hybrid-Motorentechnologie und mehr Serienausstattung.


Der noch aktuelle SX4 S-Cross hat einen etwas komplizierten Namen, der sogar Motorjournalisten dazu anhalten kann, nochmal nachzuschauen, um die wilde Zahlen- und Buchstabenkombination nicht zu verdrehen. Das haben sie wohl auch bei Suzuki so gesehen. So kommt der Nachfolger jetzt einfach als „S-Cross“. Das geht besser über die Lippen und durch die Finger.


Das B-Segment-SUV des japanischen Herstellers geht nicht nur mit griffigerem Namen, sondern auch mit einem wuchtigeren Auftritt in die dritte Generation. Der neue S-Cross zeigt eine Frontpartie mit deutlich angehobener Motorhaubenlinie und einem glänzend schwarzen Kühlergrill.  An der Seite zeigt er jetzt eckige Radkästen und nach wie vor eine serienmäßige Dachreling. Hinten weist das neue Modell klare Rückleuchten und einen neuen Dachspoiler auf.


Größere, markante Rückleuchten und ein Dachspoiler sind die Neuerungen am Heck.


Zwar sagt Suzuki, dass es sich bei der dritten generation um einen „all-new-S-Cross“ handelt, dennoch können wir nicht anders, als zu bemerken, dass das neue Modell eher etwas von einem großen Facelift hat. Einen Hinweis darauf geben auch die gleich gebliebenen Abmessungen. Der neue S-Cross ist 4,3 Meter lang, 1,785 Meter breit und 1,585 Meter hoch. Der Radstand liegt bei glatten 2,60 Metern. Alle Werte sind identisch mit denen der zweiten Generation.


Wenig Neues im Innenraum: Das neue Infotainment-System mit 7-Zoll-Bildschirm ist nun „freischwebend“.


Das Kabinenlayout des neuen S-Cross ähnelt ebenfalls dem des Vorgängermodells (sogar das Lenkrad ist das dasselbe wie im aktuellen SX4 S-Cross), wobei der größte Unterschied ein neues, „freischwebendes“ Infotainment-System ist. Zur Serienausstattung gehören beheizbare Vordersitze, eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein 4,2-Zoll-Fahrerinformationsdisplay in der Mitte des Kombiinstruments und ein 7-Zoll-Touchscreen.



Suzuki S-Cross (2022): Turbobenziner mit Mild-Hybrid – Vollhybrid in Vorbereitung


Für den Antrieb sorgt der schon bekannte 1,4-Liter-BOOSTERJET-Benzinmotor mit 95 kW (129 PS) in Verbindung mit dem 48-Volt-Mild-Hybrid-System. Der Turbo-Direkteinspritzer erreicht sein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern ab 2.000 Umdrehungen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Optional steht eine Sechsstufen-Automatik zur Wahl, die 1.500 Euro Aufpreis kostet. Das rund 1,3 Tonnen leichte SUV erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und braucht je nach Antriebssystem 9,5 beziehungsweise 10,2 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h.


In der zweiten Jahreshälfte 2022 erweitert Suzuki das Antriebsangebot des S-Cross um einen neuen Vollhybriden. Das System soll einen neu entwickelten Verbrennungsmotor mit einer Motor-Generator-Einheit (MGU) und einem automatisierten Schaltgetriebe kombinieren. Laut Suzuki ermöglicht es sowohl ein Fahren im Hybridbetrieb als auch rein elektrisches Fahren.


Standardmäßig wird der neue S-Cross über die Vorderräder angetrieben, alternativ ist Suzukis ALLGRIP SELECT-Allradsystem (nur für Comfort+ und in Verbindung mit der Sechsstufen-Automatik) erhältlich. 



Suzuki S-Cross (2022): Erweitere Sicherheits- und Komfortausstattung


Das Angebot an Assistenz- und Komfortsystemen hat Suzuki deutlich ausgebaut: Der neue Suzuki S-Cross ist jetzt unter anderem mit einer 360-Grad-Kamera bestellbar. Es gibt einen adaptiven Tempomat mit Stauassistent, Verkehrszeichenerkennung und einen Ausparkassistenten. Die Smartphone-Einbindung via Apple CarPlay und Android Auto läuft beim neuen Modell kabellos.

 

Verfügbare Assistenten: 

  • Adaptiver Tempomat mit Stop & Go Funktion
  • Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff
  • Müdigkeitserkennung
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Toter-Winkel-Warnsystem
  • Ausparkassistent
  • Berganfahrhilfe
  • Notbremassistent


Suzuki S-Cross (2022): Zwei Ausstattungslinien


Der neue Suzuki S-Cross ist in den beiden Ausstattungslinien Comfort und Comfort+ erhältlich. Die Ausstattungslinie Comfort (ab 29.290 Euro) bietet die neue Generation des Audiosystems mit Sieben-Zoll-Display, Digitalradio-Empfang (DAB), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Lenkrad-Bedientasten und Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto. Des Weiteren sind eine Zweizonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber vorne und hinten, ein adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Licht- und Regensensor an Bord. 


Die serienmäßigen Komfort-Featues umfassen eine Sitzheizung vorne, neigungsverstellbare Rücksitzlehnen, ein höhen- und längsverstellbares Lederlenkrad, elektrisch verstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel, eine Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorne und hinten, Privacy Glass sowie das schlüssellose Keyless Start Zugangssystem. LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung und integriertem LED-Tagfahrlicht sowie Nebelscheinwerfer gehören ebenfalls zum Serienumfang.


Die höhere Ausstattung Comfort+ (ab 36.040 Euro) kommt mit 9-Zoll-Display, sieben Lautsprechern und Navigationssystem an Bord. Hinzu kommen die neue 360-Grad-Kamera, polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitze mit hochwertiger Ledernachbildung und ein elektrisch bedienbares Panorama-Glasschiebedach.



Suzuki S-Cross (2022): Marktstart & Preis


Die Preise für den neuen S-Cross starten bei 29.990 Euro für die Comfort-Variante. Gebaut wird er, wie auch der Vitara, im ungarischen Suzuki-Werk in Esztergom. Zu den Kunden rollt der neue S-Cross voraussichtlich Anfang 2022.


(Fotos: Suzuki)

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Arne Roller

25 Nov. 2021