Tesla Roadster verspätet sich erneut

Arne Roller

02 Sept. 2021

Die Halbleiter-Krise trifft die Autoindustrie hart. Nach Corona sorgt sie jetzt für die nächste Verschiebung beim Starttermin von Teslas neuem Sportwagen.

Als Elon Musk 2017 den Tesla Roadster vorstellte, war die Markteinführung für 2020 angepeilt. Was seither geschehen ist, wissen wir alle. Aufgrund der anhaltenden Coronakrise verkündete der Tesla-Boss schon Anfang des Jahres, dass sich der Start des Roadsters auf 2022 verschiebt.

Auf Twitter antwortete Musk nun einem User auf die Frage nach einem Update zu dem Sportwagen. Die Antwort dürfte Tesla-Fans nicht erfreuen. Aufgrund von „verrückten Lieferengpässen“ verzögere sich der Start nun sogar auf 2023. Und das stellt laut Elon Musk nur das Best-Case-Szenario dar, in dem „2022 kein Mega-Drama ist.“



Halbleiter-Krise: Herausforderung für die ganze Branche


Die Lieferengpässe dieses Jahres sind für die ganze Autoindustrie ein großes Problem. GM verkauft einige Pick-ups ohne Zylinderabschaltung, weil man die Chips für die Technik nicht hat. Bei Ford stehen (fast) fertige Autos auf dem Hof, die auf ihre Komplettierung warten, für die aktuell die Halbleiter fehlen.

Während viele Hersteller ihre Produktion drosseln, hat es Tesla geschafft, die seinen trotz aller Widrigkeiten in 2021 zu erhöhen.

Ganz neu auf dem deutschen Markt ist das Model Y. Da die Fabrik in Gründheide aber noch nicht läuft, importiert Tesla die ersten Fahrzeuge aus China. Das aktuelle Portfolio der Marke beinhaltet in Deutschland diese Modelle:


  • Model 3
  • Model S
  • Model X
  • Model Y


Nach den neuesten Informationen soll die Gigafabrik in Brandenburg noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen. In Zukunft fertig Tesla dort die Baureihen Model 3 und Model Y.


(Foto: Tesla)

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Arne Roller

02 Sept. 2021