Tesla sieht vom Trabi nur die Rücklichter

Mathias Keiber

09 März. 2021

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Ein Blick in die Zulassungsstatistik offenbart eine faustdicke Überraschung.

Der US-Amerikanische Elektroautopionier Tesla kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 485 Milliarden Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie die deutschen Konzerne Volkswagen, Daimler und BMW zusammen wert sind. Und doch spielt Tesla auf dem deutschen Markt eine kleinere Rolle als eine deutsche Marke, die seit 30 Jahren gar nicht mehr produziert wird. Die Rede ist vom Trabant, hergestellt zwischen 1958 und 1991 von der Firma Sachsenring – mit einer Karosserie aus Duroplast.

Der Trabant 601, 1975. (Fotos: Bundesarchiv / Thomas Kraft [Titel])


Zwar wird es nicht unbedingt an der mangelnden Verarbeitungsqualität Teslas liegen, ein Image das die Kalifornier noch immer nicht haben abschütteln können, doch mit nur 34.000 beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) registrierten Tesla-Autos (Stand: Ende Januar) liegen diese in der Gunst der Deutschen hinter dem Trabi. Herausgefunden hat das das CAR-Institut von Ferdinand Dudenhöffer. Demnach waren im Januar genau 38.173 Trabis in Deutschland zugelassen, etwa 3000 mehr als noch vor 10 Jahren.


„Scheinbar ist einigen der alten Zweitakter in den letzten Jahren ein kleines neues Leben eingehaucht worden“, meint Dudenhöffer. „Ein kleines Wunder.“



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Mathias Keiber

09 März. 2021