Toyota BZ4X: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

02 Nov. 2021

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Das erste eigenständige batterieelektrische Fahrzeug der japanischen Marke hat jetzt seine Weltpremiere gefeiert.

Unter dem Kürzel „bZ“ („beyond zero“) bringt Toyota künftig eine ganze Reihe batterieelektrischer Fahrzeuge auf den Markt (Alle Bilder: Toyota)


Wie sieht der BZ4X aus?


Der Toyota BZ4X kommt in mittlerweile klassischer E-Auto-Manier mit Frontpartie ohne großen Kühlergrill, langem Radstand und kurzen Überhängen. Die geräumige Kabine mit fünf Sitzplätzen und bis zu 452 Liter Ladevolumen verdankt das Modell der mit Subaru speziell für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelten Plattform e-TNGA. Die Batterie wird dabei als Teil des Fahrgestells unter dem Fahrzeugboden montiert, was mit einem niedrigen Schwerpunkt, einer ausgezeichneten Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und einer hohen Karosseriesteifigkeit einhergeht.

Bei dem Crossover treffen robuste SUV-Elemente auf eine sportliche Linienführung. Das von schmalen Scheinwerfern und Aero-Elementen eingerahmte „Gesicht“ soll das neue Markenzeichen aller batterieelektrischen Toyota Fahrzeuge werden. Die Seitenansicht prägt ein dynamisches Profil. Die niedrigere Motorhaube geht in schlanke A-Säulen über. Das SUV steht auf bis zu 20 Zoll großen Reifen in ausgestellten Radkästen und markanten Schwellerverkleidungen, die den Offroad-Charakter unterstreichen. Das Heck mit den auffälligen Rückleuchten und der präzise angewinkelten Heckscheibe betont die Fahrzeugbreite.

Im Innenraum setzen die Japaner auf hohen Komfort und wohnliches Ambiente. Die Kombination aus weichen, gewebten Textilien, mattierten Details und dem optionalem Panoramadach trägt zum gefälligen Gesamteindruck bei. Der Fahrer blickt auf eine niedrige Instrumententafel mit sieben Zoll großem TFT-Bildschirm, der sich oberhalb der Lenkradlinie und damit im natürlichen Blickfeld befindet.

Welche Technik verbaut Toyota?


Das Modell ist mit Front- und Allradantrieb erhältlich. Durch das sogenannte „Single Pedal Drive“ lässt sich der Toyota bZ4X unabhängig vom Antrieb nur mit einem Pedal fahren: Sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, verzögert das Fahrzeug dank verstärkter Bremsenergierückgewinnung – und das sogar bis zum Stillstand.

Das Allradmodell verfügt über Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse. Für die perfekte Traktion lassen sich über das X-Mode Allradmanagement verschiedene Fahrmodi auswählen: Schnee/Schlamm, Tiefschnee und Schlamm (unter 20 km/h). Für besonders anspruchsvolles Gelände gibt es die Grip Control (unter 10 km/h).


Der BZ4X verfügt über einen CCS2-Anschluss, der das Aufladen an 150-kW-Schnellladesäulen ermöglicht. Mit dem optionalen Solardach lässt sich zudem die Kraft der Sonne nutzen.


Mit dem Modell debütiert auch die dritte Generation von Toyota Safety Sense mit verbessertem Millimeterwellenradar und monokularer Kamera. Das erweiterte Pre-Collision System entdeckt entgegenkommende und einscherende Fahrzeuge frühzeitig und reagiert entsprechend, indem es die Geschwindigkeit anpasst und notfalls ein Bremsmanöver einleitet. Mithilfe von „Over-the-Air“-Updates wird die Software zudem kontinuierlich aktualisiert und weiter verbessert.

Wann kommt der BZ4X?


Im April debütierte das Modell als Konzeptfahrzeug auf der Shanghai Motor Show. Mit geringfügigen Änderungen soll der BZ4X jetzt in Serie gehen und den Auftakt zur Toyota E-Offensive „beyond Zero“ darstellen. Bis 2025 wollen die Japaner weltweit insgesamt 15 batterieelektrische Fahrzeuge einführen, darunter sieben „bZ“-Modelle.


Der BZ4X ist noch nicht homologiert und damit auch noch nicht bestellbar. Bisher hat Toyota auch noch keine Angaben zu Preisen, Batteriegrößen, Leistungsdaten und Reichweite gemacht. Die Markteinführung ist für Mitte 2022 geplant. Bis dahin wird es auch mehr Details zum Toyota BZ4X geben, die ihr natürlich bei uns findet.

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Lukas Schmidt

02 Nov. 2021