Tschüss M6 GT3, willkommen M4 GT3!

Ralf Kund

24 Nov. 2020

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Ab 2022 ersetzt der neue BMW 4 GT3 den seit 2016 eingesetzten M6 GT3. Die finale Testphase läuft auf Hochtouren, nachdem Ende Juli der erste Shakedown mit Werksfahrer Augusto Farfus auf dem Werksgelände in Dingolfing stattfand. Die Weltpremiere feierte der 500 PS starke Bolide Ende August auf dem Red Bull Ring zusammen mit seinem Serienbruder M4 Coupé, der ebenfalls seine Neuauflage erlebt.

(Fotos: BMW)


Ab 2022 ersetzt der neue BMW M3 GT3 den seit 2016 eingesetzten M6 GT3. Die finale Testphase läuft derzeit auf Hochtouren, nachdem Ende Juli der erste Shakedown mit Werksfahrer Augusto Farfus auf dem Werksgelände in Dingolfing stattfand. Die Weltpremiere feierte der 500 PS starke Bolide Ende August auf dem Red Bull Ring zusammen mit seinem Serienbruder M4 Coupé, der ebenfalls seine Neuauflage erlebt.

Mit Renneinsätzen in diesem und vor allem im nächsten Jahr erhält das neue Kundensport-Aushängeschild den letzten Feinschliff, um topfit in seine erste Rennsaison 2022 starten zu können. Bei welchen Rennen diese Gastauftritte sein werden, darüber hüllt sich M Motorsport derzeit noch in Schweigen.


Traditionell ist die Nähe zwischen Straßenversion und Motorsport-Derivat bei BMW sehr eng. Straßen- und Rennversion wurden von Anfang an parallel entwickelt und „verfügen über die gleichen Gene“, wie der Geschäftsführer der M GmbH, Markus Flasch, bei der Weltpremiere in Österreich betonte.

Maßgeblich an der Entwicklung des M4 GT3 beteiligt waren auch zahlreiche Technologiepartner der Münchner Edelschmiede. Getriebeöle, Schmierstoffe und der Sprit für die Testfahrten kommen von Shell, Akrapovič, seit fast drei Jahrzehnten eine feste Größe im internationalen Motorsport, zeichnet für das Abgassystem verantwortlich. Bei den Bremsen setzt M Motorsport auf Endless Brake Technology Europe AB, mit dem man seit einigen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.


Während man bei den Straßenversionen neben der 8-Gang-Steptronic im 510 PS starken Competition auch eine manuelle Sechsgangschaltung mit 480 PS im Basismodell anbietet, setzt die Rennversion auf einen neuartigen hydrostatischen Kupplungs-Aktuator von Schaeffler. Für Federn und Dämpfer wurde auf das Knowhow der Spezialisten von KW automotive zurückgegriffen.

Zwei Dinge eint beide Varianten ganz besonders: Zum einen kommt unter der Haube das prinzipiell gleiche Sechszylinder-Reihenaggregat mit M Twin Power Turbo und Hochdrehzahl-Charakteristik zum Einsatz. Zum anderen ziert auch das Rennfahrzeug die selbst bei Fans nicht unumstrittene Riesenniere.

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Ralf Kund

24 Nov. 2020