Vier Fragen beantwortet: Mini John Cooper Works GP

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Wenn John Cooper Works hinten draufsteht, ist eine Menge PS unter der Motorhaube garantiert. So auch beim Mini John Cooper Works GP. Wir beantworten vier Fragen.

(Fotos: Mini)


Wie schnell ist der Kleine?

Der Mini John Cooper Works GP ist eine echte Rennsemmel. Von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden sprechen für sich. Man ahnt es schon: Die Höchstgeschwindigkeit ist auch nicht von schlechten Eltern: 265 km/h zeigt die Tachonadel bei vollem Speed. Zum Vergleich: Der Porsche Macan GTS aus dem Jahr 2015 kam auf dieselben Werte. Dafür schluckt der Kleine nach Herstellerangaben aber auch 7,3 l/100 km (kombinierter Verbrauch). Die CO2-Emissionen gibt Mini mit 167 g/km an. Das würde Greta wohl nicht billigen, aber dafür hat man wahre „Freude am Fahren“.


Liefern die Reifen genug Grip?

Sommers wie winters soll für die nötige Bodenhaftung dank spezieller Reifen gesorgt sein. Der südkoreanische Reifenhersteller Hankook entwickelte eine 195-er Bereifung für die 18 Zoll großen Leichtmetallräder des Mini-Renners. Als „Ultra High Performance“-Pneus bezeichnet sie Mini und verspricht ordentlich Traktion. Wer die Zentrifugalkräfte beim Kurvenfahren auskostet, wird das zu schätzen wissen. Damit kommt der Spaß und die Sicherheit ebenso bei ungünstigen Wetterverhältnissen in der vierten Jahreszeit nicht zu kurz. Natürlich nur, wenn man auch rechtzeitig auf die Winterreifen wechselt, die der Reifenhersteller ebenfalls für den Mini entwickelt hat.


Was steckt im Kraftpaket?

Das Herz des Sportlers ist ein 2 Liter großer Vierzylinder-Motor mit „TwinPower“-Turbo Technologie. Damit bringt es der kleine Kraftmeier auf 306 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Ein 8-Gang-Steptronic-Getriebe mit einer integrierten Differenzialsperre und einem Fahrstabilitätssystem übersetzt die Kraft in Performance. Das soll für optimale Traktion sorgen, so dass Unter- oder Übersteuern verhindert wird. Zudem gibt es eine Sportbremsanlage: Vier-Kolben-Festsattel-Scheibenbremsen an den Vorderrädern sowie Ein-Kolben-Faustsattel-Scheibenbremsen an den Hinterrädern bringen das Auto auch bei plötzlichen Vollbremsungen nicht aus der Ruhe.


Quanta costa?

Wer den Flitzer haben will, muss bald bestellen. Denn die Auflage ist auf 3.000 Stück limitiert, 1.000 mehr als bei der letzten Ausgabe. Dafür macht die Rennsemmel aber auch gleich optisch klar, dass sie kein gewöhnlicher Mini ist. Markante Radlaufblenden aus Carbon, ein Doppelflügel-Dachspoiler und tief gezogene Schürzen identifizieren ihn als Premium-Sportwagen. Der Doppelrohr-Auspuff in der Heckschürze rundet das sportliche Outfit ab. Doch die Sportlichkeit fordert auch ihren Tribut: Innen muss sich der Eigner mit zwei Sitzen begnügen. Im Fonds befindet sich eine Querstrebe, die die Stabilität erhöht. All das hat seinen Preis: 45.000 Euro muss man hinlegen, um den schnellsten Mini aller Zeiten sein eigen zu nennen.

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