VW Tiguan Allspace: 5 Fragen beantwortet

Mathias Keiber

12 Mai. 2021

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Nachdem im Herbst 2020 der Tiguan sein Update erhalten hat, ist jetzt die Langversion an der Reihe – auf die mittlerweile übrigens mehr als die Hälfte aller global verkauften Exemplare entfallen. Wir beantworten 5 Fragen.

(Fotos: Volkswagen)


Was ist außen neu?

Der Tiguan Allspace wächst mit der überarbeiteten Front designbedingt um 22 Millimeter auf eine Länge von rund 4,73 Zentimetern. Mit der neu gestalteten Front will Volkswagen den Premiumanspruch des Modells unterstreichen, insbesondere durch den Kühlergrill mit Leuchtleiste und neuem Logo, der durchaus eleganten Lichtsignatur und LED-Matrix-Scheinwerfern. Als weiteres neues Lichtfeature kommt die „wischende“ Blinkfunktion der LED-Blinker hinzu. Auch die Rückleuchten zeigen sich leicht verändert.

Wie schaut’s innen aus?

In fünfsitziger Konfiguration bietet der Tiguan Allspace 760 bis 1.920 Liter Kofferraumvolumen, der Siebensitzer fasst sogar 700 bis 1.755 Liter. Die optionalen Sitze in Reihe drei sind wie die Rücksitzbank und -lehne in der zweiten Reihe umklappbar. Sie lassen sich bündig im Laderaumboden versenken und schaffen so eine ebene Ladefläche. Die Steuerung sämtlicher Klima-, Heiz- und Lüftungsfunktionen der serienmäßigen Drei-Zonen-Klimaautomatik erfolgt über ein neues digitalisiertes Modul in der Mittelkonsole. Touch-Flächen und Slider übernehmen die Funktion von Drehreglern und Tasten – worüber man durchaus geteilter Meinung sein kann. Gut hingegen: Informationen erhalten Fahrer auf Wunsch über das vollfarbige Head-Up-Display.

Ansonsten innen: Die Einbindung von Apple CarPlay und Android Auto funktioniert jetzt auch kabellos. Und richtig was auf die Ohren will, greift zum optionalen Soundsystem von Harman Kardon: Subwoofer, digitaler 16-Kanal-Verstärker, 8+1 Hochleistungs-Lautsprecher und ein Verstärker mit 480 Watt Gesamtleistung sollen kristallklare Höhen und satte Bässe ermöglichen – wovon man bei Harman Kardon auch ausgehen kann.

Welche Ausstattungsvarianten stehen zur Wahl?

Künftig gibt es in Deutschland die Versionen „Life“, „Elegance“ und „R-Line“. Während Life die Standard-Variante ist, bietet „Elegance“ viel fürs Auge. Zahlreiche Chromelemente innen und außen setzen das Modell entsprechend in Szene, dazu gibt’s 19-Zoll-Leichtmetallräder. Wer Wert auf ein eher motorsportliches Erscheinungsbild legt, wählt die Version „R-Line“. Sie beinhaltet ein Multifunktions-Sportlenkrad in Leder mit Touch-Bedienung und „R-Line“-Logo, Dekoreinlagen in „Carbon Grey“, das „Digital Cockpit Pro“ und Räder in 19 oder 20 Zoll. Für mehr Komfort können zudem Vordersitze in der „ergoActive“-Ausführung mit einer elektrisch einstellbaren 4-Wege-Lordosenstütze und Massagefunktion geordert werden.

Was geht in Sachen Assistenzsysteme?

Teilautomatisiertes Fahren ermöglicht der sogenannte „IQ.Drive Travel Assist“. Je nach Getriebeart kann das System im Geschwindigkeitsbereich von 0 km/h (mit DSG) respektive 30 km/h (manuelles Getriebe) bis zu maximal 210 km/h das Lenken, Bremsen und Beschleunigen übernehmen. Der Travel Assist greift dabei für die Längsführung auf bekannte Systeme wie die automatische Distanzkontrolle „ACC“ zu, die Querführung unterstützt der serienmäßige Spurhalteassistent „Lane Assist“. Der bereits bewährte optionale Anhängerrangierassistent „Trailer Assist“ unterstützt bei Rangiervorgängen mit einem Anhänger. Die Anhängelast mit Allradantrieb beträgt bis zu 2,5 Tonnen.


Welche Motoren gibt es?

Als Motorisierung stehen drei Ottos und zwei Selbstzünder zur Wahl – und weiterhin kein Plugin-Hybrid. Auf Wunsch sorgt ein 7-Gang-DSG für schnelle Gangwechsel und Allradantrieb für entsprechende Traktion.

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Mathias Keiber

12 Mai. 2021