Was ihr über den Lamborghini Huracan STO wissen müsst!

Tyler Heatley

19 Nov. 2020

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Da ist er nun, der Lamborghini Huracan STO, das Kronjuwel in Lamborghinis Huracan-Serie. Ziel der Italiener war es, ein den äußerst erfolgreichen GT3- und Super-Trofeo-Racern nachempfundenes Straßenauto zu entwickeln. Zieht man in Betracht, dass der Huracan Performante schon eine beeindruckende Hochleistungsmaschine war, musste der STO etwas ganz Besonderes werden.

Da ist er nun, der Lamborghini Huracan STO, das Kronjuwel in Lamborghinis Huracan-Serie. Ziel der Italiener war es, ein den äußerst erfolgreichen GT3- und Super-Trofeo-Racern nachempfundenes Straßenauto zu entwickeln. Zieht man in Betracht, dass der Huracan Performante schon eine beeindruckende Hochleistungsmaschine war, musste der STO etwas ganz Besonderes werden.

V10-Power: Herzstück des Huracan STO ist der 5,2-Liter-V10, der auch den regulären Huracan zu einer wahren Freude macht. Für den STO hat Lamborghini das Aggregat jedoch auf eine Leistung von 640 PS und ein Drehmoment von 656 Nm konfiguriert – ein richtig gieriger Sauger! Das Ansprechverhalten wurde ebenfalls maximiert, was sich auch beim Dröhnen des Auspuffs im hohen Drehzahl-Bereich bemerkbar macht. Die bullig-brachiale Leistung wird über ein Siebengang-Automatikgetriebe direkt auf die Hinterräder gepeitscht. Ein paar Leistungsdaten gefällig? Der V10 katapultiert den Supersportwagen in nur 3 Sekunden von Tempo 0 auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h.

Schlankheitskur: Als stark an Strecken-Rennwagen orientierter Straßen-Supersportler hat der Huracan STO etwas an Gewicht verloren. Er ist 43 kg leichter als der Performante und kommt so auf ein Trockengewicht von 1.339 kg. Möglich machen das eine Karosserie, die zu 75 Prozent aus Carbon besteht, eine 20 Prozent dünnere Windschutzscheibe und Magnesiumräder – so geht „Weightwatching“ im Hochleistungsbereich! Denn weniger Gewicht bedeutet bessere Beschleunigung, schnellere Richtungswechsel und weniger Arbeit für die Bremsen.


Bremsen: Ähnlich wie der McLaren Senna verfügt der Lamborghini Huracan STO über Carbon-Carbon-Bremsen, die eine absolut unglaubliche Leistung bringen. Konkret sind die Scheiben 60 Prozent widerstandsfähiger gegen Abnutzung und haben 25 Prozent mehr Biss. So sind die von Brembo hergestellten Bremsen mindestens 7% effektiver als bisher. In Geschwindigkeit und Strecke ausgedrückt: Sie sollen den STO aus 100 km/h in nur 30 Metern zum Stillstand bringen. Das Auto verfügt außerdem über ein System, das die Bremstemperatur überwacht und im Infotainmentsystem anzeigt. So kann man sehen, ob die Bremsen auf Temperatur sind oder ob man sie nicht stark genug tritt.


Splitter und Spoiler: Seine ober-aerodynamische Verpackung ist ein wesentlicher Bestandteil des Huracan STO. Nicht nur sieht sie Lambo-typisch theatralisch aus, sie ist auch überaus funktional. Der Rücken des Autos, der entlang der Motorabdeckung verläuft, erhöht zusammen mit den Schulter-Lamellen die Stabilität. Ein aggressiver Frontsplitter, ein verstellbarer Heckflügel und ein markanter Diffusor drücken den Supersportwagen gen Asphalt. Der Flügel hat drei Einstellungen, die von niedrigem bis hohem Abtrieb reichen. Das Front-Kompartiment, von Lambo als „Cofango“ bezeichnet, öffnet sich wie beim Muira als ein Stück. Es hat speziell geformte Nasenlöcher zur Kühlung, aber auch um turbulente Luft vom auf dem Dach montierten Lufteinlass wegzuleiten. Änderungen an der Unterseite des Autos tragen dazu bei, bei 280 km/h für 450 kg Abtrieb zu sorgen. Kurzum: die Hingucker des STO sind alles andere als „Stil über Substanz“.


Chassis: Der Lamborghini Huracan STO nutzt seinen kurzen Radstand für volle Agilität aus – und zusätzlich zu seinen natürlichen Eigenschaften wurden weitere Updates vorgenommen. Etwa wurde die Spur verbreitert, um Stabilität und Grip zu verbessern, für die Magnesiumräder gibt es einen maßgeschneiderten Satz Bridgestone-Reifen, neue Stabis wurden ebenfalls installiert und außerdem ist die Lenkübersetzung nun direkter. Drei Fahrmodi sind wählbar: STO, Trofeo und Pioggia. Letzteres ist für den Einsatz bei Nässe vorgesehen, während STO ein ausgeglichener Straßenmodus ist. Bei Trofeo geht es darum, das Auto auf bestmögliche Rundenzeiten zu trimmen.


Und wie sich der STO auf Straße und Strecke so macht, erfahrt ihr hier in Kürze.


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Tyler Heatley

19 Nov. 2020