Welcher Antrieb ist sexy?

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Welche Rolle spielt der Antrieb bei der Attraktivität von Autos und ihren Haltern? Antwort darauf liefert eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag von Vattenfall.

Das Forsa-Institut erforschte die Anziehungskraft der Antriebsarten auf Menschen. Dafür wurden 1.030 Personen nach einem systematischen Zufallsverfahren ab 18 Jahren in Deutschland vom 16. bis zum 21. September vergangenen Jahres befragt.

 

Auf die Frage, wenn sie das notwendige Budget hatten und vorausgesetzt, der Kaufpreis wäre für alle Fahrzeugarten derselbe, würden sich etwa ein Viertel der Befragten für ein Auto mit Hybridantrieb (28 Prozent) entscheiden. Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kommt für 26 Prozent infrage. Wasserstoff- oder Brennstoffzellenantrieb würden 23 Prozent der Befragten kaufen. Die Beleibtheit dieser Antriebsarten bleibt also relativ ausgewogen. Für einen reinen Stromer gibt es weniger Zustimmung. 19 Prozent würden ein vollelektrischen lenken wollen.

Analysiert man die Ergebnisse nach Geschlecht, sind Frauen mehr als männliche Personen für ein Auto mit Hybridantrieb zu haben. Männer hingegen würden etwas häufiger als Frauen ein Auto mit Wasserstoff- oder Brennstoffzellenantrieb lenken wollen. Jüngere Befragte unter 30 Jahren stehen eher auf ein Gefährt mit Elektroantrieb. Erstaunlich: etwas seltener als der Durchschnitt für ein Fahrzeug mit Wasserstoff-bzw. Brennstoffzellenantrieb.

 

Die Gründe für die Wahl beim Verbrennungsmotor ist die hohe Verfügbarkeit von Kraftstoffen und der großen Modellauswahl. Das ändert sich aber gerade. Vor allem die IAA wird zeigen, dass die Palette wächst und wächst. Öko-Fans plädieren - wenig überraschend - dagegen für einen Wasserstoff- oder vielmehr Brennstoffzellen-, einen Elektro- oder einen Hybridantrieb.

Diejenigen, die meinen, dass man Menschen anhand ihres Autoantriebs bestimmte Eigenschaften zuordnen kann, würden den Fahrer eines Autos mit Elektroantrieb am ehesten als umweltbewusst (79 Prozent), modern (54 Prozent) und wohlhabend (53 Prozent) einschätzen. „Dass solche Autofahrer selbstbewusst sind, meint nur etwa jeder fünfte Befragte (22 Prozent)“, schreiben die Studienautoren in ihrer Analyse. „Noch weniger würden jene Autofahrer sympathisch (14 Prozent) oder charakterstark (13 Prozent) nennen.“ Kaum jemand verbindet E-Autofahrer mit Ignoranz (6 Prozent), Egoismus (3 Prozent)oder Attraktivität (2 Prozent).

 

Bei der Mehrheit der Befragten (64 Prozent) ist es noch nie vorgekommen, dass sich ihr Gesamteindruck von einer Person verändert hat, als sie erfahren haben, was für ein Fahrzeug diese Person besitzt. Bei etwa jedem Zehnten (11 Prozent) ist dies bereits einmal, bei 18 Prozent mehrmals vorgekommen.

 

Der Großteil der Befragten (83 Prozent) hatte bislang noch über die Antriebsfrage keinen Streit mit Personen aus dem Familien-,-Freundes- oder Bekanntenkreis, bei dem es beispielsweise um die Auswirkungen auf die Umwelt ging, weil jemand einen Pkw mit Verbrennungsmotor nutzt oder genutzt hat. Etwa jeder Zehnte (11 Prozent) hat schon einmal mit Freunden oder Bekannten eine Auseinandersetzung und jeweils 5 Prozent mit Familienangehörigen oder Arbeitskollegen. Mit dem Partner bzw. der Partnerin hat sich bislang fast niemand (2 Prozent) über die Auswirkungen auf die Umwelt eine Kontroverse, weil jemand einen Pkw mit Verbrennungsmotor fährt.


Befragte unter 30 Jahren haben sich tendenziell häufiger als Ältere mit Freunden oder Bekannten darüber gestritten. Auch Befragte, die einen Elektroantrieb bevorzugen, haben sich in der Regel etwas häufiger als die restlichen Befragten über die Umweltauswirkungen bei der Nutzung von Verbrennungsmotoren gezofft.

 

(Fotos: Audi, Mercedes-Benz, Volkswagen)

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