Chinesischer E-Auto-Hersteller Xpeng: Europa auf dem Zettel

Arne Roller

01 Dez. 2021

Das chinesische Elektroauto-Start-up Xpeng will ein global agierender Hersteller werden. Zuerst ist Europa dran.

Norwegen bietet sich perfekt als erster internationaler Standort für E-Auto-Hersteller an: Nirgendwo sonst boomen die Stromer stärker: Über 70,1 % Marktanteil im Oktober sprechen eine klare Sprache. Norwegen ist das E-Auto-Musterland Europas.



Xpeng: Bisher nur in Norwegen


Der chinesische Hersteller Xpeng begann bereits im Dezember 2020 mit dem Verkauf von Fahrzeugen in Norwegen. Zu Anfang war nur das E-SUV G3 verfügbar, seit Oktober ist nun auch die E-Limousine P7 im Portfolio der Chinesen.



In der letzte Woche enthüllte das Start-up einen neuen Elektro-SUV, den G9, von dem Xpeng sagt, dass er sowohl für den internationalen als auch den chinesischen Markt entwickelt wurde.





Xpeng: Schweden, Dänemark und Niederlande in 2022


Diesen will Xpeng nun Schritt für Schritt in Angriff nehmen: „Als Unternehmen, das sich auf globale Möglichkeiten konzentriert, möchten wir langfristig mit unseren Auslieferungen – halb nach China, halb international – ausgeglichen sein“, sagte Xpeng-Präsident und Vize-Chairman Brian Gu am Mittwoch in einem exklusiven Interview mit Arjun Kharpal vom amerikanischen Fernsehesender CNBC. Um das zu erreichen, wolle man in diesem und nächsten Jahr mehr in internationale Märkte investieren. Für 2022 sei mit einem Markteinstieg von Xpeng in Schweden, Dänemark und Niederlanden zu rechnen.



E-Auto-Markt Norwegen: Nio und BYD sind auch schon da


Auch andere chinesische Hersteller konzentrierten sich bei ihrer anfänglichen Expansion nach Europa auf das kleine skandinavische Land, in dem staatliche Anreize die lokale Nachfrage Elektroautos enorm gesteigert haben. Das in den USA börsennotierte chinesische Start-up Nio eröffnete einen Flagship-Store in Oslo und begann im September mit der lokalen Auslieferung von Autos. BYD, unterstützt vom US-Milliardär Warren Buffett, begann diesen Sommer mit dem Verkauf von Fahrzeugen in Norwegen und will dort bis Ende des Jahres 1.500 Autos absetzen.


(Foto: Xpeng Motors)

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Arne Roller

01 Dez. 2021