ZDK-Werbekampagne: „Gut, dass es Autos gibt!“

Arne Roller

01 Dez. 2021

Die Social Media-Kampagne des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe läuft mit klarer Botschaft und starken Motiven auf Facebook und Twitter.

Der Individualverkehr steht zunehmend in der Kritik. Manche gar wollen dem Auto an sich seine Daseinsberechtigung absprechen. Das sieht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe anders. Und startet eine Image-Kampagne mit der Botschaft „Gut, dass es Autos gibt.“ Mit durchaus absichtlich provokant gestalteten Bildern zeigt die Werbekampagne auf, welche Situationen ohne Autos zur Herausforderung werden können.


 „Mit unserer Botschaft und den Bildmotiven wollen wir durchaus provokativ darauf hinweisen, dass für viele Menschen der Alltag ohne Auto gar nicht darstellbar ist“, betont ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. „Aus unserer Sicht ist es der falsche Weg, die individuelle Mobilität mit dem Auto etwa in Städten zu erschweren, indem Straßen- und Parkräume verknappt werden und fragwürdige Tempolimits für Stillstand sorgen.“


Insbesondere in ländlichen Räumen habe das Auto eine besonders hohe Bedeutung. Zum ländlichen Raum zählten jedoch nicht nur Dörfer, sondern auch viele Klein- und Mittelstädte. Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft leben 57 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in ländlichen Räumen, die 91 Prozent der Fläche Deutschlands ausmachen. „Auch vor diesem Hintergrund gilt es den Blick dafür zu schärfen, dass die individuelle Mobilität nicht nur ausgehend von urbanen Ballungsgebieten mit gut ausgebautem öffentlichem Nahverkehr betrachtet werden darf“, so Karpinski.


Nicht zuletzt sorge das Auto für größtmögliche individuelle Freiheit und gerade in Zeiten der Pandemie für ein hohes Maß an Sicherheit. „Das Auto ist gut, weil es Leben rettet, in Katastrophen Hilfe leistet, die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs sicherstellt und dabei nicht an Fahrpläne gebunden ist. Das sollten all jene beherzigen, die dem Auto als Verkehrsträger die Existenzberechtigung absprechen wollen“, betont der ZDK-Präsident.


Von Dezember bis Februar laufen die ersten drei Motive der Kampagne auf den sozialen Netzwerken, ergänzt um Informationen zum Thema Autonutzung. Eine Fortsetzung der Kampagne ist geplant. 


(Foto: ZDK)


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Arne Roller

01 Dez. 2021